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Mittich e.K
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Kleine Vogelkunde |
Nistkästen
Sorgen Sie für freien Wohnraum!
Wann ?
Die beste Zeit dafür ist der Februar, so bleiben Tiere die überwintert
haben ungestört. Denn auch Kleintiere und Insekten nutzen Nistkästen in
den kalten Monaten zur Winterruhe.
Wie ?
Bestehende Kästen von alten Nestern befreien, es empfiehlt sich, vor dem
Reinigen kurz anzuklopfen. So haben Vögel die Möglichkeit rechtzeitig das
Weite zu suchen.
Im allgemeinen reicht es aus, alte Nester zu entfernen und groben Schmutz
auszubürsten.
Bei starken Parasitenbefall sollte man mit Wasser den Kasten ausspülen.
Niemals jedoch scharfe Reinigungsmittel verwenden, da Rückstände für junge
Vögel tödlich sein können.
Hängen Sie den Kasten zurück an seinen alten Platz, denn viele Vogelarten
kehren zu ihrem gewohnten Brutplatz zurück.
Aufhängung ?
Ein Nistkasten sollte mindestens in Schulterhöhe angebracht werden, nicht
an Ästen auf denen Raubtiere (z.b. Katzen) Halt finden. Das Einflugloch
sollte nach Osten zeigen und nicht von Ästen verdeckt sein. Bevorzugt sind
Schattenplätze mit Morgensonne. Nistkästen sollten im Abstand von
mindestens 12m aufgehängt werden.
Nistkästen können das ganze Jahr aufgehängt werden, denn sie werden nicht
nur zur Brutzeit genutzt, sondern regelrecht als Wohnraum.
Vogelart Fluglochdurchmesser: |
| Buntspecht |
35 mm Durchmesser |
Sperling |
34 mm Durchmesser |
| Star |
35 mm Durchmesser |
Kohlmeise |
34 mm Durchmesser |
| Wendehals |
35 mm Durchmesser |
Haubenmeise |
27 mm Durchmesser |
| Rotschwanz |
34 mm Durchmesser |
Sumpfmeise |
27 mm Durchmesser |
| Fliegenschnäpper |
34 mm Durchmesser |
Blaumeise |
27 mm Durchmesser |
| Trauerschnäpper |
34 mm Durchmesser |
Schwarzmeise |
27 mm Durchmesser |
Rund ums Futter
Meisenknödel einfach selbst gemacht !
Mischen Sie Rindertalg oder Pflanzenfett mit Weizenkleie zu gleichen
Teilen.
Fett schmelzen lassen (nicht kochen) und Kleie dazu mischen.
Geben Sie einen Esslöffel Salatöl hinzu, um zu verhindern, dass die Masse
später bei starken Frost zu hart wird.
Dazu rühren Sie Sonnenblumenkerne und Hanfsamen unter.
Jetzt nur noch die Masse abkühlen lassen und in Tennisball große Kugeln
formen, dabei ein Stück Haushaltsschnur mit einbringen. Fertig!
Wichtige Merksätze für die Fütterung
· 1. Keine Speisereste verfüttern, die schon allein wegen der Gewürze für
Vögel nicht geeignet sind.
· 2. Kein Brot oder Futter auslegen, das Feuchtigkeit enthält und
gefrieren kann.
· 3. Futter, das noch Feuchtigkeit enthält, z.B. Obst, muss stets frisch
ausgelegt sein, da angefrorenes Futter für die Tiere
schädlich ist.
· 4. Bei der Herstellung eines Futterbreies kein salzhaltiges Fett
verwenden.
· 5. Regelmäßig vormittags und nachmittags füttern.
· 6. Mehrere Futterplätze geschützt anlegen, verschiedenartig gestalten.
· 7. Futterplätze unbedingt sauber halten, um die Übertragung und
Ausbreitung von Krankheitserregern zu verhindern.
Wann ist Vogelfutter auszulegen?
Erst bei Dauerfrost oder bei einer geschlossenen Schneedecke ist
Winterfütterung notwendig. Vorher können die Vögel mit geringen
Futtermengen angefüttert und so an die Futterstellen gewöhnt werden. Das
Futter sollte frühmorgens und nachmittags ausgelegt werden, damit die
Vögel ihren nächtlichen Energieverlust ausgleichen und sich vor Beginn der
Nacht satt fressen können. Sobald die Temperaturen wieder gestiegen sind,
spätestens Anfang März, ist die Fütterung der Vögel einzustellen, weil
sich die Tiere sonst zu sehr an die Fütterung gewöhnen und ihr Fähigkeit
verlieren, selbständig Nahrung zu finden. Erhalten Vögel noch im Frühjahr
Winterfutter, verfüttern Elterntiere dies an ihre Jungen. Da Jungvögel
aber für ihr Wachstum tierisches Eiweiß (Insekten, deren Larven, Spinnen
etc.) benötigen, können tödliche Entwicklungsstörungen die Folge sein.
Körnerfresser
Meise, Fink, Spatz, Kernbeißer, Dompfaff, Kleiber, Specht und Zeisig
fressen Körner, nehmen aber auch Weichfutter an und können deshalb ein
breiteres Nahrungsangebot nutzen.
Weichfutterfresser
Amsel, Drossel, Star, Rotkehlchen, Baumläufer, Heckenbraunelle,
Wintergoldhähnchen und der kleine Zaunkönig. |
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