Diese Seite empfehlen

Impressum:
Verantwortlich für den Inhalt:
K
unsthandwerk
Mittich e.K
Inhaber. M. Mittag

Klint 2
38170 Winnigstedt
Tel: 0171 / 4620144
Ust-IdNr: DE 260829201
Handelskammer:
HRA200638
info@kunsthandwerk-
vogelhaus.de

Layout & technische Realisierung:
Wiz-Arte

Wilhelm-Raabe-Str. 13
D 38302 Wolfenbüttel
Tel:05331/979750
Fax:05331/979749
hallo@wiz-arte.de
http://www.wiz-arte.de


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Kleine Vogelkunde

Nistkästen
Sorgen Sie für freien Wohnraum!

Wann ?
Die beste Zeit dafür ist der Februar, so bleiben Tiere die überwintert haben ungestört. Denn auch Kleintiere und Insekten nutzen Nistkästen in den kalten Monaten zur Winterruhe.

Wie ?
Bestehende Kästen von alten Nestern befreien, es empfiehlt sich, vor dem Reinigen kurz anzuklopfen. So haben Vögel die Möglichkeit rechtzeitig das Weite zu suchen.
Im allgemeinen reicht es aus, alte Nester zu entfernen und groben Schmutz auszubürsten.
Bei starken Parasitenbefall sollte man mit Wasser den Kasten ausspülen. Niemals jedoch scharfe Reinigungsmittel verwenden, da Rückstände für junge Vögel tödlich sein können. Hängen Sie den Kasten zurück an seinen alten Platz, denn viele Vogelarten kehren zu ihrem gewohnten Brutplatz zurück.

Aufhängung ?
Ein Nistkasten sollte mindestens in Schulterhöhe angebracht werden, nicht an Ästen auf denen Raubtiere (z.b. Katzen) Halt finden. Das Einflugloch sollte nach Osten zeigen und nicht von Ästen verdeckt sein. Bevorzugt sind Schattenplätze mit Morgensonne. Nistkästen sollten im Abstand von mindestens 12m aufgehängt werden.
Nistkästen können das ganze Jahr aufgehängt werden, denn sie werden nicht nur zur Brutzeit genutzt, sondern regelrecht als Wohnraum.

Vogelart Fluglochdurchmesser:
Buntspecht 35 mm Durchmesser Sperling 34 mm Durchmesser
Star 35 mm Durchmesser Kohlmeise 34 mm Durchmesser
Wendehals 35 mm Durchmesser Haubenmeise 27 mm Durchmesser
Rotschwanz 34 mm Durchmesser Sumpfmeise 27 mm Durchmesser
Fliegenschnäpper 34 mm Durchmesser Blaumeise 27 mm Durchmesser
Trauerschnäpper 34 mm Durchmesser Schwarzmeise 27 mm Durchmesser

Rund ums Futter

Meisenknödel einfach selbst gemacht !

Mischen Sie Rindertalg oder Pflanzenfett mit Weizenkleie zu gleichen Teilen. Fett schmelzen lassen (nicht kochen) und Kleie dazu mischen.  Geben Sie einen Esslöffel Salatöl hinzu, um zu verhindern, dass die Masse später bei starken Frost zu hart wird. Dazu rühren Sie Sonnenblumenkerne und Hanfsamen unter. Jetzt nur noch die Masse abkühlen lassen und in Tennisball große Kugeln formen, dabei ein Stück Haushaltsschnur mit einbringen. Fertig!

Wichtige Merksätze für die Fütterung

· 1. Keine Speisereste verfüttern, die schon allein wegen der Gewürze für Vögel nicht geeignet sind.
· 2. Kein Brot oder Futter auslegen, das Feuchtigkeit enthält und gefrieren kann.
· 3. Futter, das noch Feuchtigkeit enthält, z.B. Obst, muss stets frisch ausgelegt sein, da angefrorenes Futter für die Tiere
      schädlich ist.
· 4. Bei der Herstellung eines Futterbreies kein salzhaltiges Fett verwenden.
· 5. Regelmäßig vormittags und nachmittags füttern.
· 6. Mehrere Futterplätze geschützt anlegen, verschiedenartig gestalten.
· 7. Futterplätze unbedingt sauber halten, um die Übertragung und Ausbreitung von Krankheitserregern zu verhindern.

Wann ist Vogelfutter auszulegen?
Erst bei Dauerfrost oder bei einer geschlossenen Schneedecke ist Winterfütterung notwendig. Vorher können die Vögel mit geringen Futtermengen angefüttert und so an die Futterstellen gewöhnt werden. Das Futter sollte frühmorgens und nachmittags ausgelegt werden, damit die Vögel ihren nächtlichen Energieverlust ausgleichen und sich vor Beginn der Nacht satt fressen können. Sobald die Temperaturen wieder gestiegen sind, spätestens Anfang März, ist die Fütterung der Vögel einzustellen, weil sich die Tiere sonst zu sehr an die Fütterung gewöhnen und ihr Fähigkeit verlieren, selbständig Nahrung zu finden. Erhalten Vögel noch im Frühjahr Winterfutter, verfüttern Elterntiere dies an ihre Jungen. Da Jungvögel aber für ihr Wachstum tierisches Eiweiß (Insekten, deren Larven, Spinnen etc.) benötigen, können tödliche Entwicklungsstörungen die Folge sein.

Körnerfresser
 Meise, Fink, Spatz, Kernbeißer, Dompfaff, Kleiber, Specht und Zeisig fressen Körner, nehmen aber auch Weichfutter an und können deshalb ein breiteres Nahrungsangebot nutzen.

Weichfutterfresser
 Amsel, Drossel, Star, Rotkehlchen, Baumläufer, Heckenbraunelle, Wintergoldhähnchen und der kleine Zaunkönig.